Religion an beruflichen Schulen...

Prälat-Vospohl-Preis des VKR geht an zwei junge Religionslehrerinnen

Klezmer-Musik vom Feinsten umrahmte die Verleihung des Prälat-Vospohl-Preises im Kölner Maternushaus. „Duo Doyna“ brachte die temperamentvolle Tanzmusik in der Tradition osteuropäischer Juden zu Gehör. Die Festgesellschaft, überwiegend Delegierte des VKR, ließ sich danach von Hermann-Josef Perrar in den Bann einer chassidischen Geschichte ziehen, die vom Gottvertrauen und der Findigkeit

eines Flickschusters erzählte. Sein König stellt ihn mehrfach auf die Probe und macht ihn schließlich zu seinem Berater.
Der Bundesvorsitzende Gerald Heinrich gratulierte den beiden Preisträgerinnen und überreichte die Urkunden, die mit einem Preisgeld von je 700 Euro ausgestattet sind. Die Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen übernahm Dr. Matthias Gronover vom KIBOR in Tübingen. Der Bundesvorstand hatte den Preis geteilt, nachdem von der Jury die Gleichwertigkeit beider Arbeiten festgestellt wurde.
Christina Scharmannn zeigte mit einer aufwändigen Lehrerumfrage zum außerschulischen Lernort „Kirchenraum“ für die Berufsschule auf, wie oft Religionslehrer/innen Kirche mit ihren Klassen besuchen. Sie reflektierte dabei die didaktischen Möglichkeiten für den Religionsunterricht.
Kreativ ist die Untersuchung von Katharina Herb „Gottesbilder von Gottesverneinern…“ hinsichtlich der hoch relevanten Fragestellung und lesenswert hinsichtlich der Ergebnisse. Wie viel Überzeugungsarbeit die Preisträgerinnen für ihre Themen leisten mussten, ließen ihre Dankesworte am Ende der Feier ahnen. Rückhalt in der Familie und bei Freunden braucht es unbedingt, um den eigenen Weg zu gehen. Aber auch die kollegiale Ermutigung im VKR kann dabei eine wichtige Stütze sein. Die Laudatio von Dr. Gronover (KIBOR Tübingen) sowie die Dankesworte der Preisträgerinnen sind unter +rabs nachzulesen.